Selbstverpflichtung

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Mit der Selbstverpflichtung werden Verantwortliche in ihrer Rolle und Haltung gestärkt. Die eigene Unterschrift verpflichtet dazu, Vertrauen zum Schaden von Kindern und Jugendlichen nicht auszunutzen, sondern aktiv für eine Kultur der Grenzachtung einzustehen. Die Selbstverpflichtung soll von allen Personen, die Verantwortung in der Kinder- und Jugendarbeit übernehmen, unterzeichnet und gelebt werden. Das unterschriebene Exemplar verbleibt bei den Unterzeichnenden.

 

Wir verpflichten uns

  • Ich achte und respektiere die Persönlichkeit und Würde meiner Mitmenschen. Meine Arbeit in der Kirchlichen Jugendarbeit in der Erzdiözese Bamberg ist von Wertschätzung und Vertrauen geprägt.
  • Ich schütze die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor körperlichem und seelischem Schaden, vor Missbrauch und Gewalt.
  • Ich gehe achtsam und verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz um. Individuelle Grenzen von anderen respektiere ich. Dies bezieht sich insbesondere auf die Intimsphäre von Kindern und Jugendlichen.
  • Ich beziehe gegen diskriminierendes, gewalttätiges und sexistisches Verhalten, ob in Wort oder Tat, aktiv Stellung.
  • Ich bin mir meiner Vorbildfunktion gegenüber den mir anvertrauten Kindern und Jugendlichen bewusst. Mein Leitungshandeln ist nachvollziehbar und ehrlich. Ich nutze keine Abhängigkeiten aus.
  • Ich bin mir bewusst, dass jede sexuelle Handlung mit Schutzbefohlenen disziplinarische und gegebenenfalls strafrechtliche Folgen hat.
  • Ich weiß, wo ich mich beraten lassen kann oder bei Bedarf Hilfe zur Klärung und Unterstützung bekomme und nehme sie in Anspruch.
 
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